Von der Beere zum Bio-Direktsaft

Weiterverarbeitung & Abfüllung

Um zu vermeiden, dass die Beeren bereits in den Kisten zu gären beginnen, werden sie nach der Lese so rasch wie möglich in einem Kühllaster zwischengelagert. Innerhalb von maximal drei Tagen werden die frischen Aroniabeeren bei der nur wenige Kilometer entfernten Firma Voglsam zu Direktsaft verarbeitet. Dort werden unsere Aroniabeeren zerhäckselt und in eine Art Maische-Tank gefüllt, wo ihnen natürliche Enzyme zugeführt werden. Im temperierten Tank muss die Maische für etwa vier Stunden verbleiben, damit die Zellstruktur aufgebrochen wird und sich die Inhaltsstoffe bestmöglich herauslösen können. Danach wird die Aronia-Maische mit einer sogenannten Dekanterpresse im Zentrifugalverfahren ausgeschleudert und so der Saft gewonnen.

Reinste Inhaltsstoffe durch

Dekanter-Pressverfahren

Das Besondere an diesem Pressverfahren ist, dass dabei die Inhaltsstoffe erhalten bleiben, was mit anderen Pressverfahren (wie etwa einer Weinpresse) nicht der Fall ist. Einen mit einer Dekanterpresse verarbeiteten Saft erkennt man vor allem an einer dickeren Konsistenz und am vollfruchtigen Geschmack. Der mit einer Weinpresse gepresste Saft schmeckt hingegen eher süßlich und wässrig, da die vielen Bitterstoffe (die so besonders an der Aronia sind und denen so viele gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden) den Weg durch die Weinpresse in den Saft gar nicht schaffen. Deshalb kommt für uns Aroniabauern nur ein Dekanter-Pressverfahren infrage. Studien zeigen, diese Säfte enthalten ein Drittel mehr an sekundären Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel Polyphenole.

100% purer und biologischer Aroniasaft

Nach dem Pressen wird unser Aroniasaft pasteurisiert, rückgekühlt und in einem keimfreien Edelstahltank für zwei Monate gelagert, um zu sedimentieren. Dabei setzen sich gröbere im Saft enthaltene Partikel (wie etwa Stücke der Fruchtschale) am Boden des Tanks ab und trennen sich vom reinen Saft. Auch dies dient dem bestmöglichen Erhalt der Inhaltsstoffe. Danach wird der Saft von oben abgepumpt, sodass das Sediment am Boden zurückbleibt. Der pasteurisierte, pure und rein biologische Saft wird dann großteils in sterilen 3-Liter-Bags abgefüllt und händisch in Kartons verpackt. Dann kann der Saft in den Handel oder am besten direkt zum Kunden gelangen. Der Saft ist zwei Jahre haltbar.

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