Aroniablüten-Tinktur

Aroniablüten einfach selbst ansetzen

Aroniabäuerin Burgi Rogl hat auch eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin gemacht. Dort hat sie gelernt, alles, was uns die Natur an Heilpflanzen bietet, zu schmecken, zu fühlen und zu riechen. Die Knospen der Aroniapflanze schmecken herrlich intensiv und nach Bittermandel. Ähnlich wie den Tannenwipferlsirup, ein bei uns weit verbreitetes Naturheilmittel bei Husten, kann man die Aroniaknospen für Tinkturen in Schnaps ansetzen. Leider sind die Knospen so schnell gewachsen, dass wir das etwas verabsäumt haben. Aber das macht nichts, denn wenn keine Knospen mehr zu finden sind, heißt das nur eines: Die Zeit der traumhaften Aroniablüte steht bevor. Und auch die Blüten kann man in Schnaps ansetzen und daraus eine Tinktur machen – funktioniert übrigens auch mit Aroniabeeren!

Aroniablüten-Tinktur – so geht’s

In eine Glasflasche einen halben Liter Weingeist, Wein oder Schnaps füllen, drei Handvoll Blüten dazu und verschließen. Die Flasche 8 bis 10 Tage an einen Platz stellen, wo es gleichmäßig warm ist (optimal sind 15 bis 20 Grad). Zwischendurch die Flasche gut schütteln. Danach die Blüten rausfiltern und die Tinktur in Fläschchen abfüllen und gut verschließen. Nach weiteren 8 Tagen ist sie fertig und kann tropfen- oder Kaffeelöffelweise eingenommen werden.

Burgi Rogl: „Der Frühling ist eine ganz besondere Zeit. Die Natur verwandelt sich in ein vielseitiges Farbenmeer. Frische Brenneseln, Gundelrebe, Löwenzahn, Gänseblümchen und Giersch wachsen wunderschön vor unserer Haustüre und schmecken nicht nur hervorragend im Salat, sondern auch in Suppen und Tees. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern bescheren uns Energie und Vitalität, Linderung und Trost. Auch die Aroniasträucher beginnen gerade zu blühen. Haben auch Sie eine Aroniapflanze im Garten? Dann machen Sie mit und setzen Sie Ihre eigene Aroniablüten-Tinktur an!“

Aroniasträucher im Topf für den eigenen Garten erhalten Sie übrigens am Aroniahof Rogl.